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Die Medien im Krieg: Instrument, Kritiker oder neutraler Beobachter? (Antikrieg.org)

Aktualisiert: Feb 18

Eine Betrachtung von Mechanismen der Kriegsberichterstattung am Beispiel der US-Medien im Irakkrieg 2003


1 Einleitung

Das Verhältnis von Massenmedien und Kriegen war schon immer eng, aber auch problematisch. So waren die Medien in NS-Zeiten in Deutschland vor allem ein Propaganda-Instrument, während die TV-Berichte während des Vietnamkriegs langfristig eine der größten Protestwellen von Kriegsgegnern auslösten. Es ist also unbestreitbar, dass die mediale Berichterstattung eine wichtige Rolle für die Befürwortung oder Ablehnung von Kriegen unter der Bevölkerung spielt.¹

Dieser Einfluss ist heutzutage noch einmal gewachsen, da – aus westlicher Sicht – so gut wie alle bewaffneten Konflikte bzw. Kriege außerhalb des eigenen Landes stattfinden und somit für den Großteil der Bevölkerung ohne mediale Vermittlung von Informationen überhaupt nicht wahrnehmbar sind.²

Aber wie beeinflussen Medienberichte bei Kriegen die Bevölkerung? Sind Medien Kritiker, welche die Entscheidungen der Regierung hinterfragen und einen gesellschaftlichen Diskurs anregen? Sind sie die neutralen Betrachter, als die man sich die “vierte Gewalt” theoretisch vorstellt? Oder werden sie vornehmlich instrumentalisiert, um die Bevölkerung für die politischen Entscheidungen empfänglich zu machen? Und vor allem: Welche Mechanismen prägen das Bild eines Krieges, so wie wir ihn dann in den Nachrichten zu sehen bekommen?

Die schnelle und leichte Antwort auf diese Fragen ist simpel: Über jeden Konflikt wird anders berichtet, und durch internationale Unterschiede in den Mediensystemen, sozio-kulturelle Faktoren usw. lassen sich diese Fragen nicht endgültig oder eindeutig klären. Das ist wahr, jedoch macht man es sich so zu leicht. Denn während viele Faktoren von Krieg zu Krieg und Land zu Land tatsächlich unterschiedlich sind, lassen sich dennoch eine Reihe von Mechanismen identifizieren, welche konflikt- und länderübergreifend die Berichterstattung prägen. Und wer mit diesen Mechanismen vertraut ist, kann auch bei zukünftigen Konflikten erkennen, inwieweit diese den Krieg “neutral”, “kritisch” oder “unterstützend” behandeln.

2 Der Irakkrieg 2003: Ein Medienkrieg? Um diese Mechanismen zu erklären, habe ich die Berichterstattung der US-Medien über die Invasion des Irak durch die USA im Jahr 2003 gewählt. Zunächst einmal, da dieser Krieg in einer kurzen, übersichtlichen Zeitspanne stattfand: Die Invasion begann am 20. März 2003 und endete mit der Befreiung Bagdads am 9. April bzw. mit dem Ende der Kampfhandlungen am 20. April. Darüber hinaus fand er weit entfernt von amerikanischem Boden statt, was die Wichtigkeit der Medien steigert.

Jedoch ist auch der politische Kontext hoch interessant. Er zeigt die umfassende Rolle, die Medien bei der Meinungsbildung der Bevölkerung spielen kann, sowie indirekt bei der Entscheidung der Regierung, in den Krieg zu ziehen.

Im Vorfeld des Irakkriegs begründete die Regierung von George W. Bush die Notwendigkeit einer Invasion mit der Bedrohung Amerikas durch das Regime unter Saddam Hussein. So führte er als Gründe immer wieder die Unterstützung des Terrornetzwerkes Al-Qaida durch den Irak sowie die Entwicklung von Massenvernichtungswaffen an, welche bis zuletzt nie nachgewiesen wurden.³

Die Zeit vor der Invasion des Iraks war jedoch vom stetigen Abfall von Bushs Zustimmungsraten seit dem Hoch im September 2001 geprägt, sodass der Rückhalt in der amerikanischen Bevölkerung weitaus weniger sicher war als zuvor.⁴ Die amerikanische Bevölkerung war hinsichtlich einer Kriegsbefürwortung bis zum Beginn der Invasion gespalten, unter den Demokraten z.B. lehnten 55% den Krieg ab.⁵

Auch international wurde Bushs Linie stark kritisiert.⁶ Da Frankreich sowie Russland ankündigten, eine Resolution, die eine Irak-Invasion autorisieren würde, im UN-Sicherheitsrat mit einem Veto zu verhindern, traf Bush die Entscheidung, ohne ein UN-Mandat in den Krieg zu ziehen.⁷ ⁸ Stattdessen plante er, eine „Koalition der Willigen“ unter US-Führung zu bilden, um Einflüsse weiterer Nationen weitestgehend zu verhindern.⁹


Gerade weil es international keine Befürwortung oder breite Unterstützung für den Krieg gab, war Bush abhängig von der Meinung der amerikanischen Bevölkerung sowie der Zustimmung des Kongresses.¹⁰ Er musste die Bevölkerung überzeugen, dass der Krieg notwendig und richtig sei. Ein logischer Schluss daraus ist, dass eine die Regierungslinie unterstützende Berichterstattung für Bush von großer Wichtigkeit war.

Tatsächlich schaffte es Bush dann auch, für den Zeitraum der Invasion große Teile der amerikanischen Bevölkerung hinter sich zu vereinen. Ein sogenannter Rally-Effekt trat auf.¹¹ Ein Rally-Effekt (aus dem Englischen: „Rally-round-the-flag“ – das Scharen um die Flagge) ist der sprunghafte Anstieg der Zustimmungsraten unter der US-Bevölkerung für ihren Präsidenten in Zeiten einer internationalen Krise. Der Effekt tritt auf, so die Hypothese, weil in Zeiten einer akuten, internationalen Krise die Regierung aufgrund der schnellen Entwicklungen ein Informationsmonopol gegenüber ihren Kritikern und den Medien hat. Da somit wenig Kritik an der Regierungslinie in den Medien geäußert wird, sieht es für die Bevölkerung so aus, als ob die Regierung alles richtig macht, weshalb wiederum die Zustimmungsraten steigen.¹² Dies begründet den Einfluss der Kriegsberichterstattung von Medien allgemein, und deshalb kam den US-Medien im Falle des Irak-Krieges eine hervorgehobene Rolle zu. Aber welche Merkmale prägte die US-Berichterstattung über den Irak-Krieg, und welche Mechanismen haben mutmaßlich zu der Rally geführt?


3 Mechanismen der Kriegsberichterstattung und die US-Medien im Irakkrieg

Tonalität. Wenn man untersucht, inwieweit die Kriegsberichterstattung der Medien gegenüber der Regierung bzw. dem Krieg selbst neutral, kritisch oder unterstützend eingestellt ist, ist die Tonalität der Berichte ein erstes Merkmal. So wird zum Beispiel der Kommentar eines Journalisten, der über eine Truppe einer der Kriegsparteien berichtet und das Pronomen „wir“ verwendet, als tonal voreingenommen eingestuft.

Für die US-Berichterstattung im Irak-Krieg zeigte sich in einer Studie für das Fernsehen, dass durchschnittlich 1,6% der US-Berichte kritisch im Ton, 89,7% tonal neutral und 8,7% unterstützend waren. Von der Tonalität kann man den US-Medien mit der Ausnahme von Fox (37,9% tonal positive Berichte) im Irakkrieg also keine unterstützende Position vorwerfen.¹³


Themen. Je nachdem, welche Unter-Themen häufiger zur Sprache kommen, werden bestimmte Aspekte eines Krieges hervorgehoben oder eben unterrepräsentiert. Demnach kann sich ein Bild ergeben, was beispielsweise unverhältnismäßig kritisch (z.B. viel mehr Berichte über zivile Opfer, Kriegsverbrechen etc.) oder eben eher positiv (z.B. Berichte über militärische Kompetenz, erfolgreiche Missionen etc.) ist.

Bei der US-Berichterstattung über die Irak-Invasion im Fernsehen entfielen die meisten Berichte auf das Kampfgeschehen (durchschnittlich für alle Sender 33,4%), das zweithäufigste Thema war Militärstrategie (9%). Währenddessen wurden über andere Themen kaum oder fast gar nicht berichtet. So protestierten international mehrere Millionen Menschen gegen die Invasion, politische Eliten weltweit kritisierten die US-Regierung und ein Fünftel der US-Amerikaner waren selbst am Höhepunkt der Rally noch gegen einen Krieg – dennoch entfielen weniger als 1,5% der Berichte auf Proteste und weniger als 1% der Berichte auf die öffentliche Meinung. Auch Berichte über internationale Diplomatie wurden kaum gesendet, ebenso wie Informationen über zivile Opfer oder Verluste auf Seiten des Irak. Über Verluste der Koalition wurde in den Netzwerken mit der Ausnahme von Fox zumindest gelegentlich berichtet. Dem Thema Wiederaufbau und Ordnung nach dem Krieg, welches in Zeiten der Besatzung noch jahrelang für Probleme sorgte, kam außer bei CNN und Fox ebenfalls kaum Aufmerksamkeit zu.¹⁴

Diese Resultate sind insofern spannend, da sie relativ umfassend der US-Regierungslinie bzw. Bushs Strategie entsprechen. Denn Bush fokussierte sich z.B. mehr auf eine militärisch erfolgreiche Invasion als auf die Vorbereitung einer Strategie des Wiederaufbaus¹⁵, und setzte auf Unterstützung aus der Bevölkerung und dem Kongress statt auf internationale Diplomatie¹⁶. Diese Analysen deuten also darauf hin, dass die Medien tatsächlich sehr „regierungsnah“ berichteten und thematisch eine Regierung- und Kriegsunterstützende Berichterstattung stattfand. Dies zeigt sich auch in den verwendeten „Sprechern“ (also Fachleuten, Interviewpartnern etc.). So kamen in 11% der Berichte Amtsträger aus dem US-Militär und in 15% US-Regierungsmitglieder zu Wort.¹⁷


Framing. Framing ist das Betonen bzw. Weglassen bestimmter Aspekte oder Verhältnisse, wodurch sich ein bestimmtes Bild der Realität ergibt. In Bezug auf Kriegsberichterstattung bedeutet dies, dass durch z.B. die Verwendung von bestimmten Bildern, Worten oder Themen ein Bild des Konflikts gezeigt wird, das positiver, negativer oder einfach anders als die Realität ausfallen kann – auch wenn die Berichte neutral klingen.

In einer Studie für die US-Sender ABC, NBC und CBS ergab sich für die Invasion des Irak, dass 70% der Bilder und Statements sich auf die Seite der USA fokussierten, und 60% der Protagonisten ebenfalls „alliierte“ Kräfte waren. 25% der Frames fielen eindeutig positiv, 14,4% negativ aus. Dem Gegenüber wurden irakische Protagonisten in 55% der Fälle negativ und nur in 9% positiv dargestellt.¹⁸

Eine andere Studie kam zu dem Schluss, dass der Krieg, den US-Bürger sahen, „frei von Blutvergießen, Opposition und Diplomatie, aber voll von Waffentechnologie, sensationellen Bildern und heroischen Soldaten“¹⁹ war.

Framing, vor allem mittels der verwendeten Bilder, ist als sehr wirksamer Mechanismus einzuschätzen, der Zuschauer hinsichtlich ihrer Meinung zu Kriegen und Konflikten prägen kann.


Eingebetteter Journalismus. Eingebetteter Journalismus bezeichnet eine Form der Kriegsberichterstattung, bei der Journalisten eine Einheit Soldaten an die Front begleitet und in deren Schutz über die Geschehnisse und Entwicklungen des Konflikts berichten. Dabei leben sie eng mit der Einheit zusammen, essen, schlafen, und reisen mit ihnen und sind daher in gewissem Maße von ihr abhängig.²⁰ ²¹ Diese Nähe und Abhängigkeit können theoretisch die Neutralität der Berichterstattung einschränken.

Für den Irakkrieg 2003 zeigte sich in einer Studie, dass die TV-Berichte eingebetteter Journalisten in den US-Medien tonal weitestgehend neutral blieben²², eine andere Studie ermittelte jedoch, dass deren Berichte dem Militär und dem Krieg gegenüber positiver ausfielen als die Berichte nicht-eingebetteter Journalisten²³. Hinsichtlich der Frames bestätigte sich dieser Trend in selbiger Studie ebenfalls. Es lässt sich also nicht zweifelsfrei eine positivere US-Berichterstattung eingebetteter Journalisten für den Irakkrieg nachweisen, dennoch sollte eingebetteter Journalismus als Mechanismus der Kriegsberichterstattung vom Zuschauer kritisch hinterfragt werden.


4 Medienkampagne der Regierung, Einfluss der Medien auf die Regierung

Was macht diese Mechanismen jedoch so problematisch, und wie kommt eine Verzerrung zustande?

Wie bereits gesagt verfügt die Regierung in internationalen bewaffneten Konflikten mehr oder weniger über ein Informationsmonopol und kann vor allem kurzfristig bis zu einem gewissen Grad darüber bestimmen, welche Informationen über die Presse an die Bevölkerung gelangen. Dadurch kann die Regierung bestimmte Aspekte hervorheben oder verschweigen, um Unterstützung für ihre Politik zu erlangen. Besonders problematisch wird es jedoch, wenn gezielt Fehlinformationen und Propaganda von der Regierung durch die Medien weiterverbreitet werden, ohne diese Informationen kritisch zu prüfen, und wenn die Regierung in Prozesse der freien Berichterstattung eingreifen.

Bei der Invasion des Irak 2003 trat beides auf. So mussten die mit den Truppen eingebetteten Journalisten einen Vertrag unterschreiben, in dem festgelegt wurde, welche Informationen nicht weitergegeben werden durften. Und während die TV-Netzwerke sehr wohl über Berichte von zivilen Opfern, Leid und Zerstörung verfügten, entschiedenen sich diese in vielen Fällen aus politischen Gründen dagegen, diese auch zu senden.²⁴

Darüber hinaus kam es zu einer umfassenden Fehlinformation der Bevölkerung durch die US-Regierung. So wurden Regierungsaussagen oft weitergegeben, ohne vorher überprüft zu werden, um später, falls sie sich als falsch herausstellten – beinah nebensächlich – redigiert oder zurückgenommen zu werden.²⁵ Die britische Zeitung The Guardian hat eine Übersicht über viele dieser Behauptungen und Korrekturen veröffentlicht.²⁶

Diese Dynamik ist – zumindest im Fall des Irakkriegs – von weitreichender Konsequenz. So wies eine Studie empirisch nach, dass ein großer Teil der US-Bevölkerung den Irakkrieg auf Grund der Regierungsaussagen unterstützte. Diese Aussagen, welche von den Medien unkritisch weitergegeben wurde, beinhalteten unter anderem, dass eine Invasion des Irak notwendig sei, da das irakische Regime über Massenvernichtungswaffen verfügte und dem Terrornetzwerk Al-Qaida direkte Unterstützung zukommen lassen würde.²⁷ Beide Begründungen konnten bis heute nie bewiesen werden.


5 Fazit

Die Berichterstattung der Medien kann im Vorfeld und während eines Kriegs oder Konflikts einen starken Einfluss auf die Meinung der Bevölkerung ausüben, während die Bevölkerungsmeinung bzw. Zustimmungsraten ein wichtiger Teil der Entscheidungen in der Politik sind – immerhin streben die meisten Politiker an, vor den Wählern gut dazustehen. Dies lässt den Schluss zu, dass Medien indirekt einen nicht unerheblichen Einfluss auf Kriege und Konflikte haben können.

Weiterhin zeigt sich, dass Medien auch bei tonaler, also scheinbarer Neutralität durch eine Reihe von Mechanismen ein verzerrtes Bild des Krieges oder Konflikts zeigen können, welches den Krieg in ein positives oder negatives Licht rückt. Darüber hinaus sind sie jedoch nicht nur moralisch, sondern auch ökonomisch und strukturell von vielen Dingen abhängig, die eine wirklich neutrale Rolle schwieriger oder sogar unmöglich machen.

Der Friedensforscher Johan Galtung antwortet darauf, dass friedenssensitiver Journalismus an die Stelle von „Kriegsjournalismus“ treten sollte, und dass Journalisten, anstatt über die dramatischsten, neusten Entwicklungen zu berichten, einen Krieg wie ein gesellschaftliches Problem behandeln sollten. Er stellt sich Kriegsberichterstattung als ein Prozess vor, bei dem gegenseitiges Verständnis entwickelt wird, indem über die vielschichtigen Hintergründe und Facetten des Konflikts auf beiden Seiten berichtet wird, statt nur die Gewalt in den Vordergrund zu stellen.²⁸


Während die Medien aufgrund ihrer Abhängigkeiten diese Ideen wohl nur langsam oder gar nicht aufgreifen werden, kann der Zuschauer jedoch selbst auf die Art der Berichterstattung reagieren. Mit dem Wissen um die Mechanismen, welche oben vorgestellt wurden, kann eine gegebenenfalls verzerrte Berichterstattung erkannt und gedanklich um die unschönen Konsequenzen jeden bewaffneten Konflikts erweitert werden: Dass es Gewalt, Tote, Leid, Trauer und unschuldige, zivile Opfer gibt, dass Kriege oft keine langfristige Stabilität in eine Region bringen und dass die Region mit negativen Folgen für Umwelt und Wirtschaft konfrontiert sein wird, welche noch Jahre oder Jahrzehnte nach Kriegsende wirken.²⁹


Quellen:

1 Mandelbaum, M. (1982). Vietnam: The Television War. Daedalus, 111(4), S. 157-169.

2 Bytzek, E. (2005). Kosovokrieg, Kriegsberichterstattung und die Popularität der deutschen Regierungsparteien und -politiker. Medien & Kommunikationswissenschaft, 53(2-3), S. 370.

3 Kull, S., Ramsay, C. and Lewis, E. (2004). Misperceptions, the Media, and the Iraq War. Political Science Quarterly, 118(4), S. 569f.

4 Eichenberg, R., Stoll, R., Lebo, M. (2006). War President: The Approval Ratings of George W. Bush. The Journal of conflict resolution, 50(6), S. 790.

5 Lindsay, J., Smith, C. (2003). Rally ‘Round the Flag: Opinion in the United States before and after the Iraq War. The Brookings review, 21(3), S. 21.

6 Foyle, D. (2004). Leading the public to war? The influence of American public opinion on the Bush administration's decision to go to war in Iraq. International Journal of Public Opinion Research, 16(3), pp. 286f.

7 Ebd. S. 287.

8 Kull, S., Ramsay, C. and Lewis, E. (2004). Misperceptions, the Media, and the Iraq War. Political Science Quarterly, 118(4), S. 569f. und S. 287.

9 Yordán, C. (2006). America's Quest for Global Hegemony: "Offensive Realism, the Bush Doctrine, and the 2003 Iraq War." Theoria: A Journal of Social and Political Theory, 110, S. 141, 16(3), S. 279ff.

10 Foyle, D. (2004). Leading the public to war? The influence of American public opinion on the Bush administration's decision to go to war in Iraq. International Journal of Public Opinion Research, 16(3), pp. 279ff.

11 Lindsay, J., Smith, C. (2003). Rally' Round the Flag: Opinion in the United States before and after the Iraq War. The Brookings review, 21(3), S. 22.

12 Bytzek, E. (2005). Kosovokrieg, Kriegsberichterstattung und die Popularität der deutschen Regierungsparteien und -politiker. Medien & Kommunikationswissenschaft, 53(2-3), pp. 370f.

13 Aday, S., Livingston, S. and Hebert, M. (2005). Embedding the Truth. Harvard International Journal of Press/Politics, 10(1), S. 12ff.

14 Ebd., S. 11ff.

15 Yordán, C. (2006). America's Quest for Global Hegemony: "Offensive Realism, the Bush Doctrine, and the 2003 Iraq War." Theoria: A Journal of Social and Political Theory, 110, S. 150.

16 Foyle, D. (2004). Leading the public to war? The influence of American public opinion on the Bush administration's decision to go to war in Iraq. International Journal of Public Opinion Research, 16(3), S. 279ff.

17 Aday, S., Livingston, S. and Hebert, M. (2005). Embedding the Truth. Harvard International Journal of Press/Politics, 10(1), S. 14f.

18 Kolmer, C. and Semetko, H. (2009). Framing the Iraq War. American Behavioral Scientist, 52(5), S. 648ff.

19 Aday, S., Livingston, S. and Hebert, M. (2005). Embedding the Truth. Harvard International Journal of Press/Politics, 10(1), S. 18. [Übersetzung des Verfassers]

20 Haigh et al. (2006). A Comparison of Embedded and Nonembedded Print Coverage of the U.S. Invasion and Occupation of Iraq. Harvard International Journal of Press/Politics, 11(2), S. 142f.

21 Kumar, D. (2006). Media, War, and Propaganda: Strategies of Information Management During the 2003 Iraq War. Communication and Critical/Cultural Studies, 3(1), S. 61.

22 Aday, S., Livingston, S. and Hebert, M. (2005). Embedding the Truth. Harvard International Journal of Press/Politics, 10(1), S. 14f.

23 Pfau et al. (2005). Embedded Reporting During the Invasion and Occupation of Iraq: How the Embedding of Journalists Affects Television News Reports. Journal of Broadcasting & Electronic Media, 49(4), S. 468-487.

24 Kumar, D. (2006). Media, War, and Propaganda: Strategies of Information Management During the 2003 Iraq War. Communication and Critical/Cultural Studies, 3(1), S. 60ff.

25 Ebd. S. 62f.

26 Lawson, A., O'Carroll, L., Tryhorn, C. and Deans, J. (2003). War Watch: Claims and counter claims made during the media war over Iraq. The Guardian: https://www.theguardian.com/media/2003/apr/11/pressandpublishing.marketingandpr. Abgerufen am: 30.10.2020.

27 Kull, S., Ramsay, C. and Lewis, E. (2004). Misperceptions, the Media, and the Iraq War. Political Science Quarterly, 118(4), S. 569-598.

28 Galtung, J., and Fischer, D. (2013). High road, low road: Charting the course for peace journalism. Johan Galtung, S. 95-102.

29 bpb.de (2011). Kriegsfolgen. https://www.bpb.de/gesellschaft/medien-und-sport/krieg-in-den-medien/130590/kriegsfolgen#:~:text=Menschliche%20Opfer,gro%C3%9Fes%20Leid%20%C3%BCber%20alle%20Betroffenen.&text=Die%20%C3%9Cberlebenden%20leiden%20oft%20bis,und%20Freunden%20oder%20ihrer%20Heimat. Abgerufen am 10.11.2020.



Bildnachweise (chronologisch):

Houghton, John, Jr. 2003: UStanks baghdad 2003.JPEG. URL: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:UStanks_baghdad_2003.JPEG. Abgerufen am 12.01.2021. Public Domain.

Connoley, William. 2002: Banners on STW march, September 2002. URL: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:London_anti-war_protest_banners.jpg. Abgerufen am 12.01.2021. CC BY-SA 3.0.

Stikkel, Helene C. 2003: Secretary of Defense Rumsfeld and President Bush. URL: https://www.flickr.com/photos/pingnews/290165818/. Abgerufen am 21.01.2021. Public Domain.

DanChurchAid. 2008: Abdullah Yaqoob. URL: https://www.flickr.com/photos/clustermunitioncoalition/. Abgerufen am 12.01.2021. CC BY 2.0.

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